Unsere Angebote bei der Langen Nacht der Wissenschaften Berlin 2021

Dieses Jahr kann die Lange Nacht der Wissenschaften Berlin nur digital stattfinden. Machen Sie mit bei unseren Online-Experimenten, erfahren Sie in kurzen Filmbeiträgen mehr über unsere Forschung oder besuchen Sie die Vorträge unserer Wissenschaftler*innen und diskutieren Sie mit.


Unsere Mitmachexperimente (→ zurück zum Seitenanfang)

„Haben wir noch 137 g Mehl?“ – „Ja, ungefähr“

Beschreiben Sie Dinge bis ins kleinste Detail oder nehmen Sie es auch mal nicht so genau? Vielleicht hängt es ja auch einfach nur davon ab, mit wem Sie sich unterhalten? Finden Sie in einem kleinen Experiment heraus, was für ein Kommunikationstyp Sie sind. 

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Sind Sie logisch oder pragmatisch?

Sie beurteilen, ob eine Reihe von Sätzen wahr oder falsch ist. Wir schätzen ein, ob Sie ein logischer oder pragmatischer Typ sind. Für Erwachsene und größere Kinder. 

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Bist du eher Dichter oder Denker? Was uns hilft, die richtigen Worte zu finden.

Dass wir Gedichte schön finden, kommt nicht von ungefähr. Der Klang von Wörtern und Sätzen kann uns helfen, andere zu verstehen oder selbst die richtigen Worte zu finden. In diesem Spiel kannst du etwas darüber lernen, warum das so ist. Keine Angst du musst dazu nicht lesen können. Am Ende erfährst du, ob du die Aufgaben eher wie ein Dichter oder wie ein Denker gelöst hast. Für Kinder von 5-12 Jahren.

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Ist der Dativ wirklich dem Genitiv sein Tod? | 18:00-18:45

Viele Aussagen von Sprachpfleger*innen stammen aus sogenannten normativen Grammatiken, die bestimmte sprachliche Ausdrücke und Konstruktionen als fehlerhaft charakterisieren. Allerdings haben viele solcher "Verstöße" ihren (guten) Grund, wie Dr. André Meinunger in seinem Vortrag zeigen wird. Oft sind die Vorgaben in den Grammatiklehrbüchern gar nicht einhaltbar und manchmal unrealistisch. Sie werden erfahren, warum es manchmal tatsächlich sinnvoll ist, Dativ statt Genitiv zu verwenden und dass umgekehrt unter bestimmten Umständen der Genitiv den Dativ verdrängt.

Using words as political weapons |19:00-19:45

Words can be used in terrible ways. We would like this to stop. To do so we need to understand what exactly people are doing with these words. Specifically, Dr. Mihaela Popa-Wyatt will talk about slurs (e.g. slurs based on sexuality, gender, race, nationality, etc). She will explain why some slurring words are more offenssive than others. You will learn about the idea of a speech act and see how slur words are used to create special speech acts that try to grab power from someone in a conversation. You will see some recent examples of political speech that might work in a similar way.

Sind wir voreingenommen, wenn wir Fremdsprachenakzente hören? |20:00-20:45

Wie nehmen wir es wahr, wenn jemand nicht akzentfrei Deutsch spricht? Und wie tolerant sind wir gegenüber Sprechenden, die lautliche und grammatische Fehler machen? Sozio-linguistische Forschung zeigt, dass Fremdsprachenakzente eine erhebliche Rolle bei der Zuschreibung persönlicher Charaktereigenschaften spielen. Sarah Wesolek, Doktorandin am ZAS, und ihre Projektleiterin PD Dr. Marzena Zygis geben Ihnen die Möglichkeit zur Selbstreflexion und einen Einblick in ihre aktuelle Studie.

Warum wir uns (meistens) glauben |21:00-21:45

Wenn ich jemanden nach dem Weg frage, glaube ich dem in der Regel. Warum eigentlich? Sprachphilosophie und -wissenschaft sind sich weitgehend einig: Weil Sprecherinnen und Sprecher sich öffentlich für die Wahrheit des Gesagten verbürgen und soziale Konsequenzen drohen, wenn es sich als falsch herausstellt. Aber was, wenn man aus Versehen etwas Falsches sagt – oder aus Versehen die Wahrheit? Prof. Dr. Manfred Krifka, Direktor des ZAS, erklärt, mit welchen Mitteln Sprecherinnen und Sprecher sich absichern oder versuchen, andere von der Wahrheit zu überzeugen.


Virtuelle Ausstellungen mit Filmbeiträgen (→ zurück zum Seitenanfang)

Zahlenspiele aus Papua Neuguinea

Etwa alle zwei Wochen stirbt irgendwo auf der Welt eine Sprache aus. In den letzten Jahrzehnten gab und gibt es daher viele Förderinitiativen, um für zukünftige Generationen in großen Archiven Wissen über bedrohte Sprachen zu konservieren. Dabei sind viele überraschende Forschungsergebnisse zu Tage gefördert worden. Ein Beispiel ist das 6er-Zahlensystem im Süden Neuguineas. Dieses einzigartige System ist durch ein Ritual entstanden, bei welchem öffentlich die jährliche Ernte ausgezählt wird.

Hier lässt Sie Christian Döhler hinter die Kulissen seines Sprachdokumentationsprojektes im Süden von Papua-Neuguinea schauen.

Körper und Geist: Wechselwirkungen zwischen Sprache und Bewegung

Sprechen wir nur mit dem Kopf – oder doch mit dem ganzen Körper? Im Forschungsbereich Laborphonologie am ZAS wird unter anderem auch das Zusammenspiel von Atmung, Gestik und Bewegungen beim Sprechen untersucht. In kurzen Videos wird gezeigt, wie innovative Technologien aus medizinischen und sportwissenschaftlichen Bereichen eingesetzt werden können, um den körperlichen Abläufen beim Sprechen auf die Spur zu kommen.

Hier geht es zu der Seite mit den Videos.